Devisenbericht
Euro steigt auf Jahreshoch zum Dollar

Der Euro hat heute seine Seitwärtsbewegung beendet und in der Spitze bei 1,4507 Dollar den höchsten Stand des Jahres markiert.

HB FRANKFURT. Der Euro hat am Dienstag in der Spitze bei 1,4535 Dollar den bislang höchsten Stand des Jahres markiert. Einen Nachfrageschub für den Euro machten Händler nicht aus – es handelte sich vielmehr um eine Dollarschwäche, denn der Greenback sank zu nahezu sämtlichen Weltwährungen inklusive des überraschend stabilen japanischen Yen. Der Dollar gab fast ein Prozent nach auf 92,23 Yen.

„Ein die Risiken betonendes Marktumfeld ist grundsätzlich negativ für den Dollar, denn das Kapital verlässt die USA auf der Suche nach Rendite in den Schwellenländern“, sagte Stratege David Powell von Bank of America in London. Es überwiege der Optimismus zur Entwicklung der Weltwirtschaft, was den Dollar tendenziell schwäche. Mit dem Ausbruch über die Marke von 1,4448 Dollar hinaus habe sich die Charttechnik des Euro aufgehellt, bemerkte Analyst Ralf Umlauf von der Helaba in Frankfurt. Die Notierungen für Industriemetalle und Gold stiegen ebenso wie der Preis für Agrarrohstoffe und Rohöl.

Unerwartet starke Industrieaufträge schoben das britische Pfund an: Zum Dollar legte das Pfund 0,8 Prozent auf 1,6484 Dollar zu, während der Aufschlag zum Euro mit 0,2 Prozent geringer blieb. „Das Pfund Sterling ist fundamental unterbewertet“, sagte Stratege Paul Bednarczyk von 4Cast in London.

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