Devisenbericht
Euro verliert zum Dollar an Wert

Äußerungen des russischen Finanzministers Alexej Kudrin haben dem US-Dollar am Montag deutliche Kursgewinne gegenüber dem Euro und den meisten anderen bedeutenden Währungen verschafft. Kudrin hatte er klärt, es sei noch zu früh, um über eine Alternative zum Dollar als Reservewährung zu reden.

HB FRANKFURT. Damit stellte sich Kudrin in Gegensatz zu Russlands Präsident Dmitri Medwedew und dem chinesischen Zentralbankgouverneur Zhou Xiaochuan, die vor einigen Tagen Bedarf für eine andere Weltwährung angedeutet hatten. Am Nachmittag notierte der Dollar 1,2 Prozent fester bei 1,3855 je Euro. Devisenstratege Simon Derrick von der Bank of New York Mellon erwartet, dass die US-Währung in der kommenden Woche zunächst bis auf 1,3670 je Euro steigt, dann jedoch innerhalb eines Monats auf 1,45 je Euro zurückfällt.

Auf dem Euro lastete zudem die pessimistische Einschätzung des DIHK-Präsidenten Hans Heinrich Driftmann. Dieser beurteilt die Finanzlage deutscher Unternehmen derzeit als noch schlechter als auf dem Höhepunkt der Kreditkrise.

Fester als der Dollar war gestern nur der japanische Yen. Er profitierte von der schlechten Stimmung an den Aktienmärkten und dem damit einhergehenden Sicherheitsstreben der Anleger. Der Yen stieg auf 97,87 je Dollar und 135,61 je Euro.

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