Devisenbericht
Eurokurs nach US-Arbeitsmarktdaten gefallen

dpa-afx FRANKFURT. Der Kurs des Euro ist am Freitag nach einem robusten US-Arbeitsmarktbericht deutlich gefallen. Im späten Handel wurde die europäische Gemeinschaftswährung mit 1,1 674 Dollar gehandelt. Ein Dollar war 0,8 561 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1 697 (Donnerstag: 1,1 745) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8 549 (0,8 514) Euro.

Der Arbeitsmarktbericht habe den Euro belastet, sagte Carsten Fritsch von der Commerzbank. Der deutliche Anstieg der Löhne könne den Preisdruck verstärken. Die US-Notenbank könnte sich daher gezwungen sehen, ihren Leitzins auf über 4,5 Prozent anzuheben.

Der Euro dürfte jedoch zunächst nicht weiter unter Druck geraten, sagte Fritsch. Die Zahl der Beschäftigten in den Vereinigten Staaten war im November etwas schwächer gestiegen als erwartet. Die Stellenzahl außerhalb der Landwirtschaft war um 215 000 zum Vormonat geklettert. Volkswirte hatten zuvor mit einem Anstieg um 224 000 gerechnet.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,67 745 (0,6 798) britische Pfund, 141,36 (141,18) japanische Yen und 1,5 437 (1,5 467) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 499,750 (499,750) Dollar gefixt.

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