Devisenbericht
Pfund gibt zum Wochenauftakt deutlich nach

Das Pfund Sterling hat zum Wochenstart stark zu Euro und Dollar nachgegeben. Verkaufsdruck brachte die Markterwartung, dass sich der Zinsvorsprung des Euroraums gegenüber Großbritannien ausweiten wird. Volkswirte erwarten, dass die Bank of England ihren Leitzins am Donnerstag um weitere 50 Basispunkte auf ein Prozent senkt

FRANKFURT. Die Europäische Zentralbank wird ihren Leitsatz dagegen voraussichtlich erst einmal bei zwei Prozent belassen. Zudem trafen schlechte Nachrichten zum britischen Bankensektor ein (siehe Aktien).

Das Pfund notierte bei 90,33 Pence je Euro und damit 2,5 Prozent schwächer als am Freitagabend. Zum Dollar sackte die britische Währung 2,3 Prozent ab auf 1,4207 Dollar. JPMorgan prognostiziert, dass das Pfund bis zur Jahresmitte auf 98 Pence je Euro beziehungsweise 1,33 Dollar sinken wird. Die Wall-Street-Bank argumentiert, dass Großbritannien seine Konjunkturhilfen nur durch eine Neuverschuldung in Rekordumfang finanzieren könne.

Der Euro machte zwischenzeitliche Verluste zum Dollar wett und lag am Nachmittag etwas höher bei 1,2837 Dollar. Europas Industriekonjunktur hat den achten Monat in Folge nachgelassen, wie ein Index von Markit Economics zeigte. In den USA sind die Verbraucherausgaben erneut zurückgegangen.

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