Devisenbericht
Yen verliert weiter gegenüber dem Euro

Der Euro ist am Donnerstag zum Yen auf 126,42 Yen je Euro gestiegen. In drei Tagen hat die Gemeinschaftswährung zum Yen fast neun Prozent zugelegt. Die Aussicht auf eine Zinssenkung der japanischen Notenbank sorgte für Abgabedruck beim Yen.

HB FRANKFURT. Auch der Dollar gab zum Euro nach. Er wurde am Nachmittag bei 1,2889 Dollar je Euro 0,6 Prozent niedriger gehandelt. Belastend wirkten die Leitzinssenkung der US-Notenbank vom Mittwoch, neue Konjunkturdaten sowie die Kursgewinne an den Börsen, die für Nachfrage nach höher verzinsten Währungen sorgten. In den USA ist das Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal um 0,3 Prozent geschrumpft und damit weniger als von Analysten erwartet. „Wir sehen anhaltende Kursgewinne bei Währungen mit höherem Risikoprofil“, sagte Henrik Gullberg, Währungsstratege bei der Deutschen Bank. Kurzfristig werde die Korrektur bei Dollar und Yen anhalten, so Gullberg.

Die Fed kündigte am Mittwoch an, Brasilien, Mexiko, Südkorea und Singapur jeweils 30 Mrd. Dollar (23,2 Mrd. Euro) gegen Landeswährung zur Verfügung zu stellen. Es ist das erste Mal, dass die US-Notenbank Schwellenländern direkt Dollar zur Verfügung stellt. Der Singapur-Dollar und Südkoreas Won verzeichneten darauf den jeweils größten Anstieg zum Greenback in einem Jahrzehnt.

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