Devisenhandel
Der Euro steht unter Druck

Am Devisenmarkt rechnen Experten in dieser Woche mit einem weiteren Rückgang des Euros zum Dollar. Die europäische Gemeinschaftswährung hatte in der vergangenen Woche zum Greenback 2,5 Prozent an Wert verloren. Belastend für den Euro dürften sich die am Dienstag anstehenden Daten zum ZEW-Index der Konjunkturerwartungen in Deutschland auswirken.

FRANKFURT. Die US-Währung werde hingegen von Spekulationen auf höhere Zinsen in den USA profitieren. "Die Marktteilnehmer werden weiterhin eine Zinserhöhung der Fed einpreisen. Das wird den Dollar stützen", erwartet David Powell, Devisenstratege bei Bank of America. Auf der G8-Tagung der Finanzminister am Wochenende wurde zwar keine gemeinsame Erklärung zur Währungsentwicklung abgegeben. US-Finanzminister Henry Paulson sprach sich aber für einen starken Dollar aus. Am Freitag kostete ein Euro 1,5380 Dollar, 0,4 Prozent weniger als am Vortag.

Weiter schwach wird von Experten auch das britische Pfund gesehen. Es verzeichnete in der vergangenen Woche den größten Wochenverlust zum Dollar seit zwei Monaten. In Großbritannien mehren sich die Zeichen, dass der Einbruch am Eigenheimmarkt die Wirtschaft abbremst, während die Inflation an Fahrt gewinnt. Das seien, so Devisenstrategen, nicht gerade positive Rahmenbedingungen für das Pfund.

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