Devisenhandel
Euro fällt unter 1,25 Dollar

Der Euro hat am Donnerstag weiter unter Druck gestanden. Die Gemeinschaftswährung notierte am Morgen bei 1,2426 Dollar nach 1,2503 Dollar am Vorabend.

HB FRANKFURT. Aus Deutschland kamen mit den Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) keine guten Nachrichten: Das Land steckt erstmals seit fünf Jahren in der Rezession. Das BIP war das zweite Quartal in Folge geschrumpft. Die Angst vor einer weltweiten tiefen Rezession dürfte nach Einschätzung von Analysten den Euro auch weiterhin in Schach halten. "Alles in allem bleiben die Konjunktursorgen an den Märkten erhalten", erklärte Devisenexperte Ralf Umlauf von der Helaba.

Eine ganze Reihe von Währungen stand zum Dollar unter Druck. So fiel das britische Pfund im Vergleich zur US-Währung bis auf 1,4829 Dollar, den tiefsten Stand seit sechseinhalb Jahren. Bereits am Vortag war das Pfund unter Druck geraten, nachdem die Bank of England (BoE) mit düsteren Wirtschaftsaussichten Spekulationen über weitere Zinssenkungen ausgelöst hatte.

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