Devisenhandel
Euro steigt erstmals über 1,46 Dollar

Der Kurs des Euro ist am Mittwoch erstmals über die Marke von 1,46 Dollar gestiegen. In der Spitze kletterte die europäische Gemeinschaftswährung im frühen Handel auf 1,4664 Dollar.

HB FRANKFURT/M. Danach gab der Euro wieder etwas nach und kostete 1,4635 Dollar. Ein Dollar war damit 0,6833 Euro wert. Die derzeitigen Probleme im US-Bankensektor lasten weiter auf dem Dollar", sagte Stephan Rieke, Devisenexperte von der BHF-Bank. Im späten US-Handel kostete der Euro 1,4 552 Dollar. Im Tagesverlauf hatte die Gemeinschaftswährung im internationalen Devisenhandel zwischen 1,4 467 und 1,4 569 Dollar geschwankt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,4 547 (Montag: 1,4 488) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,6 874 (0,6 902) Euro.

Greenspan sieht Ende der Dollartalfahrt

Alan Greenspan hält derweil eine weitere Abwertung des Dollars zum Euro für unwahrscheinlich. Der frühere Chef der US-Notenbank erklärte auf einer Konferenz in Tokio, das Defizit in der US-Leistungsbilanz sei mittlerweile eingepreist. Gegenüber den Währungen ostasiatischer Länder dürfte der Dollar jedoch langfristig nachgeben. Die Wirtschaftskraft steige dort schneller als in den USA und der Lebensstandard verbessere sich. In den USA sei zudem noch keine Entspannung am Eigenheimmarkt in Sicht.

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