Devisenhandel
Eurokurs weiter über 1,36 Dollar

Der Kurs des Euro hat sich am Donnerstag weiter über 1,36 Dollar gehalten, nachdem die Gemeinschaftswährung bereits Mittwochnachmittag nach schwachen US-Konjunkturdaten erneut über diese Marke geklettert war.

dpa-afx FRANKFURT. Im frühen Handel kostete der Euro 1,3 645 Dollar und damit in etwa soviel wie am Vorabend. Der Dollar war am Donnerstagmorgen 0,7 329 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwoch noch auf 1,3 588 (Dienstag: 1,3 580) Dollar festgesetzt.

Am Markt würden mit Spannung die Zinsentscheidung der EZB und die anschließenden Ausführungen von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet erwartet, sagten Händler. Wenngleich Experten mehrheitlich mit einer Verschiebung der Anfang August signalisierten Leitzinserhöhung rechnen, wird ein Zinsschritt auch nicht vollends ausgeschlossen. Die Kommunikation der EZB im Vorfeld lasse keine eindeutigen Schlüsse zu, hieß es seitens der HSH Nordbank. Maßgeblich dürfte auch die Einschätzung der EZB über die erwarteten Auswirkungen der US-Hypothekenkrise auf die Realwirtschaft sein.

Für Bewegung am Devisenmarkt könnten auch am Nachmittag anstehende Konjunkturdaten sorgen, hieß es. Veröffentlicht werden neben den wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe Daten zur Produktivität und zu den Lohnstückkosten sowie der ISM-Einkaufsmanagerindex für das Dienstleistungsgewerbe.

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