Devisenhandel
Hoffnung auf gute US-Jobdaten stärkt Dollar

Der Wochenausklang steht im Zeichen des US-Arbeitsmarkts: Die Regierung will am Freitag ihren Stellenbericht veröffentlichen, Experten rechnen mit einem Plus von 200.000 Stellen. Das lässt Anleger beim Dollar zugreifen.
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FrankfurtDie Hoffnung auf überraschend gute US-Arbeitsmarktzahlen haben Anleger am Freitag beim Dollar zugreifen lassen. Der Euro gab in der Spitze auf 1,3704 Dollar nach – im Schlussgeschäft des Vortages hatte er bei 1,3718 Dollar notiert. Die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die sich zuletzt auf einem niedrigen Niveau eingependelt hätten, seien ein gutes Zeichen, hieß es in einem Kommentar der Helaba. Ein Zuwachs der Beschäftigung jenseits der 200.000-Marke könne nicht ausgeschlossen werden. Bislang rechnen Analysten im März mit einem Plus von 200.000 Stellen nach 175.000 im Vormonat.

Sollte sich die US-Wirtschaft im Jahresverlauf nachhaltig erholen, steigen die Chancen, dass die US-Notenbank schon bald die Zinsen anheben wird.

Im Euro-Raum richten sich die Investoren dagegen vorerst auf eine Fortsetzung der lockeren Geldpolitik ein. EZB-Chef Mario Draghi hatte nach der EZB-Ratssitzung am Donnerstag erklärt, die Währungshüter seien entschlossen, ihren konjunkturstützenden Kurs so lange wie nötig fortzusetzen. Derzeit liegt der Leitzins in der Euro-Zone auf einem Rekordtief von 0,25 Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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