Devisenhandel
Krise bei Osteuropas Währungen hält an

Die osteuropäischen Währungen werden nach Meinung von Experten noch eine ganze Weile unter Druck bleiben. Vor allem die Devisen, die bisher weniger im Fokus der Anleger standen, dürften eine schwere Zeit vor sich haben.

HB DÜSSELDORF. Eine Erholung der osteuropäischen Währungen wird nach Einschätzung von Analysten noch länger als ein halbes Jahr auf sich warten lassen. Wie eine am Donnerstag veröffentlichte monatliche Reuters-Umfrage unter 45 Experten weiter ergab, werden kurzfristig die bislang von heftigen Abschlägen verschont gebliebenen Währungen wie die tschechische Krone oder der rumänische Leu stärker unter Abgabedruck gesehen als die ohnehin schon stark gebeutelten Währungen Ungarns oder Polens.

Die Korrelation der osteuropäischen Währungen werde trotz verschiedener Zustände ihrer Volkswirtschaften hoch bleiben. Die polnische Währung sehen die Experten auf Sechs-Monats-Sicht im Schnitt bei 4,68 (aktuell: 4,72) Zloty per Euro. Der ungarische Forint wird um 295 (312) Forint je Euro erwartet. Die tschechische Währung wird nach den Schätzungen der Experten um 27,8 (27,7) Kronen je Euro notieren. Für Rumänien wird ein niedrigerer Kurs um 4,4 (4,27) Leu je Euro erwartet.

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