Devisenmarkt-Ausblick
Der Euro hat wieder Luft nach oben

Der Euro dürfte in dieser Woche zum Dollar wieder zulegen. Die US-Währung steht nach der Zinssenkung durch die Federal Reserve unter Druck, da die Nullzinspolitik Investments in den USA weniger attraktiv macht. Ferner trübt sich der US-Konjunkturausblick immer weiter ein.

HB FRANKFURT. So dürften für morgen erwartete Daten zeigen, dass die Zahl der Neubau-Verkäufe im November so niedrig lag wie zuletzt 1991.

Der Rücksetzer für den Euro am Donnerstag und Freitag war Währungsstrategen zufolge nicht fundamental begründet. Die aktuell sehr niedrige Liquidität habe eine Korrektur nach der Rally der vergangenen Tage verschärft, hieß es. Die europäische Gemeinschaftswährung hatte bei mehr als 1,47 Dollar ein Zwölf-Wochen-Hoch zum Dollar erreicht. Dann gab sie wieder nach und notierte zuletzt knapp unter 1,39 Dollar.

Wie der Euro geht der Yen mit Rückenwind in die neue Woche. Hier wirkt sich die Risikoaversion der Anleger aus, die wegen der weltweiten Konjunkturabkühlung spekulative Positionen auflösen und sichere, liquide Währungen kaufen. Angesichts des jüngsten Yen-Anstiegs spielen japanische Exporteure bereits Szenarien durch, in denen sich die Währung dauerhaft bei unter 90 Yen je Dollar bewegt. Am Freitag mussten für den Greenback zeitweise nur etwas über 88 Yen bezahlt werden.

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