Devisenmarkt
Eurokurs im frühen Handel knapp unter Rekordstand

Der Eurokurs hat am Mittwoch im frühen Handel nur knapp unter seinem jüngsten Rekordstand von 1,60 Dollar notiert. Währungsexperten prognostizieren jedoch zunächst einen weiteren Anstieg.

HB FRANKFURT. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde im frühen Handel mit 1,5 985 Dollar gehandelt. Ein Dollar war 0,6 256 Euro wert.

Greg Anderson, Devisenstratege bei ABN Amro in Chicago, sieht den Euro in den kommenden Tagen sogar bei 1,65 Dollar. Nachdem das Niveau von 1,30, 1,40 und 1,50 Dollar fiel, habe der Kurs innerhalb rund einer Woche jedes Mal noch rund drei Dollarcent zugelegt, schrieb er an Kunden. Das Devisen-Team der BNP Paribas um Hans-Günter Redecker in London erwartet für den Euro bis Ende des zweiten Quartals einen Kurs von 1,62 Dollar.

Am Dienstagabend war der Euro zeitweise bis auf 1,6 019 Dollar geklettert, nachdem er zuvor erstmals seit seiner Einführung die Marke von 1,60 Dollar überschritten hatte. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstag noch auf 1,5 931 (Montag: 1,5 898) Dollar festgesetzt.

Nach mehreren gescheiterten Anläufen vergangene Woche waren es Aussagen von EZB-Ratsmitgliedern zur Inflation, die der Gemeinschaftswährung nun über die 1,60er-Marke verhalfen. So erklärte unter anderem der Chef der Banque de France, Christian Noyer, im Fernsehen, die Europäische Zentralbank werde alles Nötige unternehmen, damit die Teuerung 2008 unter zwei Prozent fällt.

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