Diamanten
Strahlende Aussichten für funkelnde Steine

Die Nachfrage nach Diamanten wird dieses Jahr um mindestens vier Prozent zunehmen. Diese Prognose stellt De Beers, der größte Produzent weltweit. Die Steine würden bei Chinesen und Amerikanern immer beliebter.
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FrankfurtSie sind die härtesten Steine der Welt und gelten als der Inbegriff von Luxus. Dennoch können Diamanten auch für Anleger interessant sein. Denn der Preisdruck steigt.

So prognostiziert de Beers nach Zuwächsen im vergangenen Jahr für 2014 eine Nachfrage, die um mindestens vier Prozent steigen soll.
„Das Wachstum sollte nachhaltig sein, vor allem wegen der USA und China“, sagt Philippe Mellier, CEO von De Beers, am Freitag in einem Interview mit Bloomberg Television. Das werde einer Schwäche in Indien aufgrund der Volatilität der Rupie entgegenstehen.

Der Absatz von Diamanten werde dieses Jahr um vier bis 4,5 Prozent zulegen, nach einem Plus von rund drei Prozent im Jahr 2012. De Beers ist der weltweit größte Diamantenproduzent und gehört dem Konzern Anglo American.

Mellier sagte weiter, es sei zu früh, zu sagen, ob De Beers dieses Jahr die Preise für Rohdiamanten erhöhen werde. Das Unternehmen werde die Nachfrage prüfen, bevor eine Entscheidung darüber getroffen wird. De Beers hat die jährliche Diamantenförderung um zwölf Prozent gesteigert auf 31,2 Millionen Karat.

Die Preise für Rohdiamanten sind 2013 um zehn Prozent gestiegen. In den vergangenen fünf Jahren haben sich Rohdiamanten um mehr als das Doppelte verteuert, wie Daten von International Diamond Consultants zeigen.

Anglo American, mit Sitz in London, hatte den 40-Prozent- Anteil der Familie Oppenheimer an De Beers 2012 für 5,1 Milliarden Dollar gekauft und damit seinen Anteil auf 85 Prozent erhöht. Die restlichen Anteile hält Botswana. De Beers, vor mehr als 120 Jahren gegründet, befand sich 80 Jahre lang im Besitz der Oppenheimers.






Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

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