Digitalwährung aus moralischer Sicht
„Der Bitcoin ist unfair“

Sollten wir Algorithmen statt Zentralbanken vertrauen? Der Philosoph Mark Coeckelbergh geht der Frage nach, wie die Blockchain die Finanzwelt verändert. Warum Technik nicht alles ist, erklärt er im Handelsblatt-Gespräch.

DüsseldorfHaben Maschinen Rechte? Was bedeutet Geld in Zeiten der Blockchain? Kann Technologie romantisch sein? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der belgische Philosoph Mark Coeckelbergh. Für ihn sind Kryptowährungen nicht bloß Zahlungsmittel. Sie formen auch die Art, wie Menschen miteinander in Beziehung treten. In seinem Buch „Money Machines“ geht Coeckelbergh der Frage nach, wie neue Technologien die Finanzwelt verändern. Mit dem Handelsblatt sprach er über das Problem der Fairness im Bitcoin-Netzwerk, übermäßiges Vertrauen in die Technik und darüber, warum die Blockchain ein Demokratie-Problem hat.

Herr Coeckelbergh, immer mehr Menschen begeistern sich für Bitcoin und andere Kryptowährungen als Zahlungsmittel und als...

 
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