Edelmetalle
Bundesbankpräsident will kein Gold verkaufen

Bundesbankpräsident Axel Weber hat einem Verkauf der Goldreserven für Haushaltszwecke erneut eine klare Absage erteilt. "Das Gold ist Teil der deutschen Währungsreserven, die wir hüten", sagte Weber der "Bild" (Dienstagausgabe).

HB FRANKFURT. Die Reserven seien "ein wichtiger Faktor für das Vertrauen in die Stabilität des Euro". Weber mahnte erneut zu einem konsequenten Vorantreiben des Schuldenabbaus. Die Substanz anzugreifen sei "keine Alternative".

Goldverkäufen der Bundesbank erteilte Weber unterdessen keine generelle Absage. Es sei vorstellbar, die Reserven von Gold- in Währungsreserven "etwas umzuschichten". "Wir haben nie gesagt, dass wir kein Gold verkaufen wollen", sagte Weber. Die Bundesbank wolle aber nicht die Währungsreserven "anzapfen". Der Wert der Goldreserven lag Ende Juli bei 54 Mrd. Euro. Die Devisenreserven waren Weber zufolge 28 Mrd. Euro wert.

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