EU
Euro legt in erster Handelswoche um drei Cent zu

dpa-afx FRANKFURT. Der Euro hat die erste Handelswoche des neuen Jahres mit einem Kursgewinn von rund drei Cent zum Dollar abgeschlossen. Am Freitag stieg die Gemeinschaftswährung bis auf 1,2 175 Dollar und damit auf den höchsten Stand seit drei Monaten. Das Jahr 2005 hatte der Euro mit einem Kursverlust von rund 15 Prozent bei 1,1 846 Dollar abgeschlossen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,2093 (Donnerstag: 1,2088) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8 269 (0,8 273) Euro.

Gestützt wurde der Euro von mit Enttäuschung aufgenommenen US-Arbeitsmarktdaten. "Das hat dem Euro heute in die Karten gespielt", sagte Devisenexperte Jörg Scherer von Hsbc Trinkaus & Burkhardt. Die Zahl neuer Arbeitsplätze erhöhte sich im Dezember um 108 000 und damit nur halb so stark wie erwartet. Allerdings wurde der Anstieg im November von 215 000 auf 305 000 nach oben revidiert.

Gute Konjunkturdaten aus den Euroländern haben den Euro bereits an den Vortagen gestützt. "Seit Jahresanfang herrscht Feierlaune", sagte Devisenexperte Scherer. Dabei seien wichtige Marken überschritten worden, die automatisch Anschlusskäufe nach sich gezogen und den Aufwärtstrend damit verstärkt hätten.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,6 888 (0,6 888) britische Pfund , 140,21 (140,31) japanische Yen und 1,5 452 (1,5 463) Schweizer Franken fest.

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