Devisen + Rohstoffe
Euro testet 1,13-Dollar-Hürde

Der Kurs des Euro ist am Freitag nach enttäuschenden US-Konjunkturdaten über die Marke von 1,12 US-Dollar gestiegen.

HB FRANKFURT. Am Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung in Frankfurt 1,1281 Dollar. Kurzzeitig war der Euro bis auf 1,1320 Dollar gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1172 (Donnerstag: 1,1217) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8951 (0,8915) Euro.

Der Devisenmarkt habe zu hohe Erwartungen gehabt, sagte Michael Burckhardt von der Helaba. Nun bleibe abzuwarten, ob sich der Euro aus seinem Abwärtstrend befreien könne. Zunächst handele es sich nur um eine kleine Korrektur.

Sollte die Schwäche des US-Arbeitsmarktes und die wieder zurückgehende Konsumneigung in den Vereinigten Staaten die Aktienmärkte anhaltend belasten, könne sich die Gemeinschaftswährung wieder in Richtung 1,15 Dollar bewegen. Im allgemeinen reagiert der US-Dollar im Verhältnis zum Euro auf Verluste am Aktienmarkt mit nachgebenden Kursen.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,7010 (0,7036) britische Pfund, 130,79 (131,33) japanische Yen und 1,5561 (1,5532) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 378,25 (376,30) gehandelt. Der Kilobarren kostete 10 895 (10 865) Euro.

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