Devisen + Rohstoffe
Eurokurs klettert trotz US-Zinserhöhung

dpa-afx FRANKFURT. Trotz der Aussicht auf weitere Leitzinserhöhungen in den USA ist der Kurs des Euro am Mittwoch wieder über die Marke von 1,22 Dollar gestiegen. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete am Morgen zeitweise 1,2 216 Dollar. Zuletzt gab der Euro wieder leicht auf 1,2 198 Dollar nach. Ein Dollar war 0,8 194 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,2 154 (Montag: 1,2 139) Dollar festgesetzt.

Die US-Notenbank hatte den Leitzins am Mittwochabend wie erwartet um 0,25 Prozentpunkte leicht angehoben und trotz kurzfristiger Gefahren durch den Hurrikan "Katrina" eine weiter "maßvolle" Erhöhung des Zinsniveaus in Aussicht gestellt. Nach der elften Erhöhung in den USA in Folge liegt der Leitzins dort nun mit 3,75 Prozent deutlich über dem Niveau in der Eurozone von 2,00 Prozent. Der wachsende Zinsabstand zwischen den USA und Europa stützt den Dollar tendenziell.

Die zunächst ausgelöste Begeisterung für den Dollar nach dem Zinsentscheid sei aber schnell wieder gewichen, sagten Händler. Bei der zunächst eingetretenen Dollar-Befestigung sei außer acht geblieben, dass die Zinserhöhung und eine unveränderte Einschätzung der Wirtschaftslage durch die US-Notenbank eigentlich erwartet worden waren.

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