Folgen des Preissturzes: Das süße Gift des billigen Öls

Folgen des Preissturzes
Das süße Gift des billigen Öls

PremiumNicht nur Autofahrer, ganze Industrien freuen sich über das billige Öl. Doch mit jedem Cent, den der Preis sinkt, wird die Entwicklung umweltschonender Technik gebremst. In einigen Branchen zeichnet sich dies bereits ab.

DüsseldorfEin seltenes Phänomen ist derzeit zu beobachten: Autofahrer verlassen zufrieden lächelnd die Tankstelle. 1,25 Euro für den Liter Superbenzin, ein Euro für die gleiche Menge Diesel. Da setzt man sich gerne ins Auto, endlich darf mal wieder der 80er-Jahre-Song von Markus geträllert werden: „Ich geb’ Gas, ich will Spaß.“ Dem billigen Öl sei Dank.

Dem leidenschaftlichen Autofahrer sei dies durchaus mal gegönnt. Es freuen sich aber nicht nur Autofahrer, sondern ganze Industrien: Fluggesellschaften, die im gnadenlosen Preiskampf jeden Cent Kostenentlastung brauchen. Transportfirmen, die ihre knappe Gewinnmarge dank des billigen Benzins nach oben bringen. Oder Autohersteller – vor allem in...

 
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