Fortsetzung der Hausse
Rohstoffwelle treibt Preis der Edelmetalle

Mit dem Anstieg über das Hoch vom Mai 2006 ist Gold wieder in den Fokus gerückt. Wer an die Fortsetzung der Edelmetall-Hausse glaubt, sollte aber einen Blick auf Silber werfen. Der Preis dieses edlen Metalls hat Nachholpotenzial. Sowohl Charts als auch Fundamentaldaten deuten an, dass der Einstieg hier lohnt.

DARMSTADT. Das bislang auf der Erde geförderte Gold hat einen Marktwert von 1,6 Billionen Dollar. Bei Silber gehen diesbezügliche Schätzungen weit auseinander. Sicher ist, dass die Bestände geringer sind, weil die verarbeitende Industrie die auf 30 000 Tonnen p.a. geschätzte Produktion absorbiert. Bereits Ende 2005 sind die Edelmetalle aus Konsolidierungsformationen ausgebrochen. Gold und Silber erreichten im Mai 2006 vorläufige Hochs von 725 Dollar bzw. 15 Dollar pro Feinunze. Anschließend kamen die Preise unter Druck. Vor allem Silber brach massiv ein.

Die Lage ist unter technischen Aspekten positiv einzuschätzen. Gold hat seinen Widerstand bei 725 Dollar hinter sich gelassen, womit der Weg bis zum nächsten Widerstand beim Allzeithoch von 855 Dollar frei ist. Inflationsbereinigt entspricht das alte Rekordhoch heute einem Preis von über 2 000 Dollar. Silber findet seinen nächsten Widerstand bei 15 Dollar je Feinunze. Für einen Einstieg ist es also insbesondere beim Silber nicht zu spät. Konservative Anleger sollten ETF, Edelmetallkonten oder Barren und Münzen den Vorzug geben. Die Wette auf gehebelte Produkte bleibt denjenigen vorbehalten, die ihre Investments täglich überprüfen können.

Schulz ist Experte für technische Analyse und Mitherausgeber der Hoppenstedt-Charts, Mathes sein Mitarbeiter.

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