Geringere Nachfrage
Ölpreis fällt unter 36 Dollar

Trotz der Maßnahmen, mit denen die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) den Verfall des Ölpreises stoppen will, sinken die Notierungen. In London können die Lieferanten mittlerweile nicht mal mehr 36 US-Dollar verlangen.

HB LONDON/WIEN. Der Nymex-Ölpreis der US-Sorte Light Sweet Crude gibt weiter nach und hat am Freitag auch die Grenze von 36 Dollar je Barrel (159 Liter) deutlicher unterschritten. Im Tages- und zugleich Viereinhalbjahrestief ist der Preis des Januar-Kontrakts auf 35,62 Dollar abgerutscht. Gegen 11.25 Uhr kostet das Barrel 35,81 Dollar. Unverändert belaste die Erwartung einer im Zuge der weltweiten Rezession nachgebenden Nachfrage die Notierung, heißt es.

Der Februar-Kontrakt notiere noch über 40 Dollar, wobei sich diese Marke in den kommenden Tagen zur Schlüsselmarke entwickeln dürfte, meint Marktkenner James Hughes von CMC Markets. Angesichts des derzeitigen Umfeldes dürfte aber auch hier die 40-Dollar-Marke schon sehr bald, vermutlich schon vor Weihnachten, fallen. Überzeichnet würden die Schwankungen derzeit von den dünnen Umsätzen während der Weihnachtszeit, betont er.

Das Opec-Sekretariat in Wien nannte einen Peis von 39,48 US-Dollar für ein Barrel aus den Fördergebieten des Kartells. Das sind 1,47 Dollar weniger als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren täglichen Durchschnittspreis auf der Basis von 13 wichtigen Sorten der Mitgliedsländer.

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