Höchster Stand seit 28 Jahren
Goldpreis klettert weiter

Der Goldpreis hat am Freitag ein 28-Jahres-Hoch erreicht und ist in der Spitze auf 739,40 Dollar je Feinunze gestiegen. Hintergrund ist Experten zufolge das jüngste Rekordtief des Dollar zum Euro und die Schwäche des Dollar zu anderen wichtigen Währungen nach der deutlich ausgefallenen Zinssenkung in den USA am vergangenen Dienstag.

HB SYDNEY. Traditionell entwickeln sich die Kurse von Dollar und Gold entgegengesetzt. Mit einem schwächeren Dollar wird das Edelmetall für Investoren attraktiver. Analysten glauben, dass der Goldpreis weiter anziehen wird Richtung 750 bis 760 Dollar, zusätzlich getrieben von Inflationssorgen wegen der neuen Rekordhochs beim Ölpreis und anderen Rohstoffen. „Ich glaube es gibt ein ganz klares Inflationsrisiko, was das Gold begünstigt und hinzu kommt das starke Währungsrisiko“, sagte Rohstoffanalyst Peter Richardson von Craton Capital Management. Hohe Ölpreise schüren Inflationssorgen; Gold wiederum gilt als „sicherer Hafen“ in Krisenzeiten und als Absicherungsinstrument gegen Inflation.

Unterdessen sei die physische Nachfrage von wichtigen Ländern wie Indien vom steigenden Goldpreis wenig beeindruckt, wohingegen es in früheren Zeiten in vergleichbaren Fällen zu deutlichen Nachfragerückgängen gekommen sei, sagte ein weiterer Marktteilnehmer.

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