Höhe des Preises Händlern zufolge nicht gerechtfertigt
Gold weiter im Aufwärtstrend

Gold hat am Freitag im europäischen Handel erneut zugelegt und über 376 Dollar je Feinunze notiert.

Reuters LONDON. Wie Händler erklärten, sorgten Käufe von Fondsgesellschaften sowie der gegenüber dem Dollar im späten Geschäft steigende Euro, der das Metall für europäische Anleger attraktiver macht, für Auftrieb.

Händler zeigten sich jedoch zunehmend besorgt über die bereits sehr hohen Positionen von spekulativ orientierten Anlegern auf dem US-Futuresmarkt. Dies könnte auf einmal einen schnellen Ausverkauf bedeuten. „Eines ist klar: Der Goldpreis ist viel höher als er durch den physischen Markt gerechtfertigt wäre“, so ein Edelmetall-Analyst.

Gold notierte zum Handelsschluss in London bei 376,20/376,95 nach 370,30/370,80 Dollar am Vorabend in New York. Damit stieg das Metall auf den höchsten Stand seit vergangenen Februar. Das Londoner Nachmittagsfixing um 16.00 Uhr MESZ erfolgte bei 375,60 Dollar nach 371,00 Dollar am Vormittag und 371,25 Dollar am Vorabend.

Händler sahen einen weiter steigenden Goldpreis, sollte die Unterstützung bei 375 Dollar halten. Spekulativ orientierte Anleger tendierten gegenwärtig dazu, weiter zu kaufen, um den Preis hoch zu halten, so ein Marktteilnehmer.

Silber bekam von Gold Auftrieb und stieg auf 5,15/5,17 nach 5,11/5,13 Dollar am Vorabend in New York. Palladium hielt sich auf dem Vortagsniveau von 199/204 Dollar. Platin rutschte auf 708/712 Dollar ab. Am Mittwoch hatte das Edelmetall im Handelsverlauf noch bei 712/717 Dollar und damit auf dem höchsten Stand seit 23 Jahren notiert.

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