Jade-Abbau: Das Blut der grünen Steine

Jade-Abbau
Das Blut der grünen Steine

PremiumFür Kaiser-Jade aus Myanmar zahlen chinesische Sammler Milliarden. Aber die Bedingungen, unter denen die Steine abgebaut werden, sind katastrophal. Und die Gewinne versickern in privaten Taschen.

RangunTint Soe kennt die Tücken des Jade-Geschäfts: „Es ist reines Glücksspiel“, sagt der 54 Jahre alte Zwischenhändler aus der Minenstadt Hpakant im Norden Myanmars. „Viele verlieren dabei ihr ganzes Vermögen und die Arbeiter ihr Leben.“ Tint Soe handelt mit dem smaragdgrünen Edelstein, dem in China geradezu magische Kräfte zugeschrieben werden und der mitunter so teuer wie ein Diamant sein kann.

Für Tint Soe ging die Rechnung auf. Den drei Kilo schweren Gesteinsbrocken, den er von einem Minenarbeiter für 3000 US-Dollar gekauft hat, konnte er in Rangun für gut 50.000 Dollar weiter verkaufen. Das Geschäft seines Lebens. Zufrieden sitzt der...

 
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