Konjunktur in den USA erholt sich
US-Arbeitsmarktdaten drücken Euro

Überraschend starke US-Arbeitsmarktdaten haben den Euro am Freitag auf 1,2140 Dollar, gedrückt. Am morgen notierte die Gemeinschaftswährung noch auf 1,2320 Dollar.

HB FRANKFURT. Im März waren in den USA nach einer am Nachmittag veröffentlichten Statistik weit mehr neue Stellen geschaffen worden als von Analysten erwartet. Börsianer werteten dies als positives Zeichen für die Konjunkturerholung in der weltgrößten Volkswirtschaft. Zuletzt hatte vor allem die schwierige Lage am US-Arbeitsmarkt Zweifel geweckt, ob es zu einem nachhaltigen Aufschwung kommen wird.

Die Zahl der Stellen außerhalb der Landwirtschaft stieg in den USA im März gegenüber dem Vormonat um 308 000. Analysten hatten lediglich mit einem Zuwachs von 103 000 Stellen gerechnet. Die Aktienmärkte reagierten mit deutlichen Kursgewinnen auf die Daten, an den Rentenmärkten gaben die Notierungen deutlich nach.

Die Europäische Zentralbank (EZB) legte den Referenzwert des Euro mit 1,2318 (Vortag 1,2320) Dollar fest. Im Referenzkursverfahren der Banken (EuroFX) notierte die Gemeinschaftswährung mit 1,2313 (1,2331) Dollar. Am Vortag in New York war der letzte Kurs mit 1,2362 Dollar festgestellt worden. Der Euro bewegt sich sei Mitte März in einer Spanne zwischen 1,2050 Dollar und 1,2450 Dollar. Ende Februar hatte er noch ein Rekordhoch von über 1,29 Dollar erreicht.

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