Maßnahmen gegen hohen Ölpreis
Bush-Administration prüft Benzinmarkt-Manipulation

US-Präsident George W. Bush will angesichts des Höhenflugs der Öl- und Spritpreise die strategischen Ölreserven nicht weiter aufstocken.

HB WASHINGTON. Diese Regelung solle bis zum Herbst gelten, erklärte ein Regierungssprecher am Dienstag. Die Entscheidung wollte Bush später in einer Rede offiziell bekannt geben. Die strategische Reserve der USA umfasst 685 Millionen Barrel (das Fass zu 159 Liter) und ist für Krisenzeiten gedacht.

Er habe dem Energieministerium (DoE) die Anweisung gegeben, die Aufstockung im Sommer nicht fortzuführen, bestätigte Bush. Die Reserve sei groß genug, um jegliche Lieferunterbrechung in den nächsten Monaten aufzufangen, fügte er hinzu. Hintergrund ist der Ölpreis, der am Dienstag mit 75,17 Dollar pro Barrel nur leicht unter seinem am Freitag verzeichneten Allzeithoch notierte.

Zudem werde die Regierung prüfen, ob es am Benzinmarkt zu illegalen Manipulationen gekommen ist. Entsprechende Aufträge hätten Energie- und Justizministerium erhalten, sagte der Präsident.

Außerdem wurde erwartet, dass Bush die Ölkonzerne auffordern wollte, ihre Investitionen in die Erschließung alternativer Energiequellen zu forcieren. Zudem sollten Umweltrichtlinien gelockert werden, hieß es.

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