Millionenschaden
Händler sollen 6000 Anleger um Gold gebracht haben

Vier Goldhändler aus Berlin und Nordrhein-Westfalen sind am Mittwoch verhaftet worden. Sie sollen rund 6000 Anleger um mehrere Millionen Euro gebracht haben. Dabei sollen sie Geld kassiert, aber kein Gold gekauft haben.

Berlin/KölnSie sollen Millionen in die eigene Tasche gesteckt haben: Vier Goldhändler aus Berlin und Nordrhein-Westfalen sind am Mittwoch verhaftet worden. Die drei Männer und eine Frau im Alter von 45 bis 67 Jahren stehen im Verdacht, rund 6000 Anleger um einen zweistelligen Millionenbetrag gebracht zu haben, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Berlin am Mittwoch mitteilten. Die Beschuldigten sollen Geld für den Erwerb von Gold kassiert haben - ohne das Gold dann aber tatsächlich zu kaufen.

Bei den Festgenommenen handelt es sich um die führenden Köpfe der beteiligten Firmen. Die Beschuldigten wurden in Berlin, in Teltow in Brandenburg und in Frechen bei Köln festgenommen und damit Haftbefehle vollstreckt. Ermittelt wird unter anderem wegen bandenmäßigen Betrugs, gewerbsmäßiger Urkundenfälschung sowie Verstoßes gegen das Kreditwesengesetz.

Bereits im Februar hatten die Behörden zum Schlag gegen die mutmaßliche Betrügerbande ausgeholt. 120 Polizisten sowie fünf Ermittler der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) durchsuchten damals 19 Firmen, Geschäftsräume und Wohnungen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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