Nach Brexit-Referendum
Der tiefe Fall des britischen Pfunds

PremiumDie Aussicht auf einen „harten Brexit“ lässt das britische Pfund taumeln, die Währung ist auf den tiefsten Stand seit 1985 gefallen. Es ist ein Vorgeschmack auf die Turbulenzen, die noch kommen dürften.

LondonDie Botschaft ist angekommen, obwohl Theresa May sie zu verbrämen versuchte: „Es gibt nicht die Wahl zwischen einem weichen und einem harten Brexit“, sagte Großbritanniens Premierministerin am Wochenende, „das ist die falsche Betrachtungsweise.“

Ihre Variante des EU-Austritts beschrieb sie mit anderen Worten: „Wir werden für uns entscheiden, wie wir Einwanderung kontrollieren.“ Und man werde Unternehmen die größtmögliche Freiheit geben, um im Binnenmarkt handeln zu können.

Damit hat May Prioritäten gesetzt: Die Begrenzung der Einwanderung hat Vorrang – und dafür ist sie offenbar bereit, die wirtschaftlichen Vorteile der EU-Zugehörigkeit zu opfern. Doch das ist nichts anderes als ein harter Brexit, eine...

 
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