Nach US-Daten
Euro fällt mit den Börsen zurück

Der Angriff des Euros auf die Marke von 1,50 Dollar ist vorerst gescheitert. Nach enttäuschenden Konjunkturdaten aus den USA fiel der Euro im Gleichschritt mit den Aktienmärkten zurück.
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HB FRANKFURT/MAIN. Der Euro ist am Dienstag zeitweise in Richtung 1,50 $ gestiegen. In der Spitze kostete die Gemeinschaftswährung 1,4989 Dollar. Am späten Nachmittag notierte siewieder bei 1,4940 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,4969 (Montag: 1,4968) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,6680 (0,6681) Euro.

„Wie heute zu sehen war, ist der Zusammenhang zwischen Aktien- und Devisenmärkten immer noch sehr ausgeprägt“, sagte Experte Thomas Amend von HSBC Trinkaus. So hätten die Aktien wie auch der Euro zunächst von einer Stimmungsaufhellung in der deutschen Wirtschaft profitiert. Am Vormittag hatte das Münchner Ifo Institut einen deutlichen Anstieg des Geschäftsklimas gemeldet.

Auch am Nachmittag hätten positive US-Konjunkturdaten zunächst für weitere Kursgewinne gesorgt. So waren neue Zahlen vom Immobilienmarkt und zum Verbrauchervertrauen insgesamt gut ausgefallen. „Allerdings scheint die Marke von 1,50 Dollar derzeit nur schwer überwindbar zu sein“, fügte Amend hinzu. Nicht zuletzt Gewinnmitnahmen hätten den Euro zum Abend hin belastet.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,90310 (0,90075) britische Pfund, 132,57 (133,03) japanische Yen und 1,5110 (1,5108) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1163,25 (1169,50) Dollar gefixt. Der Kilobarren kostete 25 146,85 (25 031,85) Euro.

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