Nervosität an den Ölmärkten
US-Lagerbestand für Öl überraschend gesunken

In den USA sind die Rohöllagerbestände in der vergangenen Woche gesunken. Experten zeigten sich darüber überrascht, der Ölpreis erreichte mit über 99 Dollar einen neuen Rekord und steht vor dem Überschreiten der 100-Dollar-Marke. Die Nervosität an den Ölmärkten ist groß: Selbst Nachrichten, die üblicherweise den Preis dämpfen, werden zur Zeit als preistreibend angesehen.

HB WASHINGTON/NEW YORK. In den USA sind die Rohöllagerbestände in der vergangenen Woche überraschend gesunken. Die Vorräte an Rohöl seien um 1,1 Mill. Barrel auf 313,6 Mill. Barrel zurückgegangen, teilte das US-Energieministerium am Mittwoch in Washington mit.

Von Thomson Financial News befragte Experten hatten im Durchschnitt mit einem Anstieg um eine Million Barrel gerechnet. Der US-Ölpreis stieg nach den Daten auf 98,20 Dollar. Zuvor hatte er bereits bei 97,30 Dollar gelegen.

Die Benzinlagerbestände kletterten hingegen um 200 000 Barrel auf 195,2 Mill. Barrel. Hier hatten die Experten einen Zuwachs um 460 000 Barrel erwartet. Die Bestände an Destillaten (Heizöl, Diesel) sanken hingegen um 2,4 Mill. Barrel auf 131,0 Mill. Barrel. Experten hatten lediglich mit einem leichten Rückgang um 500 000 Barrel gerechnet.

Am Mittwoch übersprang der Preis für ein Barrel (159 Liter) US-Leichtöl zum ersten Mal 99 Dollar und stieg bis auf 99,29 Dollar. Am Nachmittag fiel der Preis zurück auf 98,22 Dollar. Zuletzt hatte der Ölpreis am 7. November mit 98,62 Dollar einen Rekordstand erreicht.

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US-Lagerbestand für Öl überraschend gesunken

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