Öl, Gold, Silber
Rohstoffpreise geben deutlich nach

Gold zeichnete mit 1.454,20 Dollar je Unze 0,2 Prozent leichter. Ob sich die neuesten FED-Äußerungen positiv oder negativ auf den Goldkurs auswirken, ist noch nicht klar. Entscheidend ist die Konjunktur-Entwicklung.
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An den Rohstoffmärkten haben die Rohölpreise am Donnerstagmorgen leichte Einbußen verzeichnet. Der Ölpreis der US-Sorte WTI zur Lieferung im Juni notierte zuletzt 0,2 Prozent niedriger bei 90,79 Dollar. Öl der Sorte Brent wurde mit 99,82 Dollar 0,2 Prozent leichter gehandelt.

Die US-Lagerbestandsdaten hatten einen Anstieg auf den höchsten Stand seit 82 Jahren gezeigt. Der Zuwachs fiel mit 6,7 Mio. Barrel darüber hinaus wesentlich stärker aus als die 1,1 Mio. Barrel, die von Bloomberg befragte Volkswirte erwartet hatten. Zudem hatte ein chinesischer Einkaufsmanagerindex für die Industrie ein langsameres Wachstum der ölhungrigen Volkswirtschaft gezeigt.

Gold notierte mit 1.454,20 Dollar je Unze 0,2 Prozent leichter. Die US-Notenbank hatte am Vortag mitgeteilt, an ihrer lockeren Geldpolitik festhalten zu wollen. Je nach Entwicklung der Konjunktur sollen die Anleihekäufe hoch- oder zurückgefahren werden. “Die Aussagen der Fed können zwar als positiv für Gold interpretiert werden, sie haben den Anlegern aber auch die Möglichkeit von weniger Stimuli vor Augen geführt, sollte die US-Wirtschaft sich kontinuierlich verbessern”, sagte Yang Shandan von Cinda Futures Co.

Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

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