Ölmärkte verängstigt
Ölpreis bleibt auf Rekordniveau

Der Ölpreis hat sich am Freitag in New York im frühen Handel weiter in unmittelbarer Nähe seines am Vortag verbuchten Rekordniveaus bewegt. Die Angst vor neuen Anschlägen auf irakische Pipelines belastet weiterhin den Markt.

HB NEW YORK Der Preis für Öl zur Septemberauslieferung ist am New Yorker Warenterminmarkt Nymex um nur acht Cent oder 0,18 Prozent auf 45,42 Dollar je Barrel gefallen. Öl hatte am Vortag zum offiziellen Handelsschluss mit 45,50 Dollar notiert, nachdem im Tagesverlauf sogar ein Rekordpreis von 45,75 Dollar verbucht worden war. Das war der höchste Preis seit der Ölhandel an der Nymex 1983 begonnen hatte.

Ölhändler verwiesen auf die Angst vor neuen Anschlägen auf irakische Pipelines, die Probleme beim russischen Ölkonzern Yukos und das am Sonntag bevorstehende Referendum über eine Amtsenthebung von Hugo Chávez, dem Präsidenten Venezuelas. Venezuela ist einer der wichtigsten amerikanischen Öllieferanten. Die Wirbelstürme im Golf von Mexiko beeinträchtigten die dortige Produktion zeitweise, da zahlreiche Bohrinseln evakuiert werden mussten.

Die massive globale Ölnachfrage und die geringen freien Förderkapazitäten haben die Ölmärkte verängstigt und haben in den vergangenen Tagen und Wochen zu ständig neuen Rekordpreisen geführt.

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