Ölpreis steigt
Anleger hoffen auf höhere Nachfrage

Der starke Dollar hat den Ölpreis zuletzt deutlich belastet. Experten rechnen mit gesunkenen Lagerbeständen in den USA, was auf eine höhere Nachfrage hindeuten könnte. Der Ölpreis reagiert entsprechend.
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SingapurDie Preise am Ölmarkt haben sich am Mittwoch vom Vortages-Einbruch etwas erholt. Nordseeöl der Sorte Brent verteuerte sich um bis zu 1,2 Prozent auf 101,58 Dollar je Barrel (159 Liter), US-Leichtöl der Sorte WTI kostete mit 93,85 Dollar ein Prozent mehr.

Allerdings dürfte die reichliche Versorgung des Marktes mit Öl einen stärkeren Preisanstieg dämpfen, sagte ein Händler. Am Dienstagabend war der Ölpreis um 2,45 Dollar auf 100,34 Dollar gerutscht. Das war der niedrigste Preis seit Anfang Mai 2013.

Als Hauptgrund für die niedrigen Preise am Ölmarkt gilt die Wiederaufnahme von Exporten durch Libyen. Zudem wird durch den Öl-Boom in Nordamerika derzeit mehr Öl gefördert, das aber wegen der nur schleppenden Konjunktur auf eine geringe Nachfrage trifft.

Händler erklärten den Anstieg der Ölpreise am Mittwoch mit der Aussicht auf einen weiteren Rückgang der Ölreserven in den USA. Experten gehen davon aus, dass die Lagerbestände an Rohöl in der größten Volkswirtschaft der Welt um 1,0 Millionen Barrel auf 359,5 Millionen Barrel gesunken seien. Geringere Ölreserven können ein Hinweis auf eine stärkere Nachfrage sein. Die US-Regierung wird die offiziellen Lagerdaten am Donnerstag veröffentlichen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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