Ölproduktion im Golf von Mexiko unter normalem Niveau
US-Ölpreis weiter über 53 Dollar je Barrel

Die US-Ölpreise haben sich über der Marke von 53 Dollar je Barrel (159 Liter) gehalten. Begründet wurde das von Börsianern mit Sorgen über einen viertägigen Generalstreik im größten afrikanischen Ölland Nigeria aus Protest gegen steigende Brennstoffpreise, der am Montag beginnen soll.

HB NEW YORK. Ein sturmbedingter temporärer Ausfall des großen Offshore-Ölhafens LOOP (Louisiana Offshore Oil Port) im Golf von Mexiko wirkte sich ebenfalls negativ aus. Wegen des tropischen Sturms „Matthew“ war Ende der vergangenen Woche der Ölhafen geschlossen worden. Dort werden zehn Prozent der US-Öleinfuhren umgeschlagen.

Der Preis für Öl zur Novemberauslieferung gab am Montagmorgen im elektronischen Handel in New York um drei Cent auf 53,28 Dollar je Barrel nach. Damit lag der Ölpreis allerdings weiter in unmittelbarer Nähe seines Rekordschlusses am Freitag von 53,31 Dollar. Der Ölpreis hatte am Freitag im Tagesverlauf sogar zeitweise ein neues absolutes Hoch von 53,40 Dollar erreicht.

Die Ölproduktion im Golf von Mexiko liegt wegen der Zerstörung von Bohrinseln durch Hurrikan „Ivan“ und Schäden an Ölinstallationen in dem wichtigen US-Produktionsgebiet noch immer um 28 Prozent unter dem normalen Niveau.

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