Opec-Förderkürzung verpufft
Nachfrageschwäche drückt den Ölpreis

Der Preis für das Barrel Öl ist weiter gefallen. Europäisches Brent-Öl kostet nur noch gut 61 Dollar je Fass. Die Förderkürzung der Opec hat den Preisverfall allenfalls gebremst.

HB FRANKFURT. Die Ölpreise haben zum Wochenbeginn weiter unter der Marke von 65 US-Dollar notiert. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Dezember kostete am Montag im frühen Handel 63,95 US-Dollar - das waren 20 Cent weniger als zum Handelsschluss am Freitag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent sank um 60 Cent auf 61,45 Dollar.

Nach wie vor sei die Angst vor einer globalen Rezession das bestimmende Thema am Markt, sagten Händler. Dies lasse eine deutlich schwächere Ölnachfrage erwarten, was die Preise anhaltend belaste. Die Förderkürzung der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) vom Freitag habe sich indes kaum am Markt ausgewirkt. Diese sei mit 1,5 Millionen Barrel pro Tag auch vergleichsweise moderat ausgefallen, hieß es.

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