OPEC-Minister treffen sich am Mittwoch in Wien
Ölpreis weiter gestiegen

Nach dem unerwarteten Rückgang der amerikanischen Rohölreserven ist der Preis für leichtes US-Öl weiter gestiegen. Ein Barrel der US-Sorte Light Sweet kostete zuletzt 44,71 Dollar und damit 10 Cent mehr als bei Handelsschluss am Vortag.

HB NEW YORK/LONDON. Mit 44,61 Dollar war am Donnerstag in New York der höchste Schlussstand seit mehr als zwei Wochen erreicht worden. Vor Bekanntgabe der Lagerdaten war ein Barrel noch mit weniger als 43 Dollar gehandelt worden.

In London legte das Öl ebenfalls zu. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostete am Freitagvormittag 42,45 US-Dollar und damit 0,54 Prozent oder 23 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag.

Dem US-Energieministerium zufolge sind die Rohöl-Lagerbestände in der Woche zum 3. September um 1,4 Millionen Barrel gefallen. Sie sanken damit bereits die sechste Woche in Folge und erreichten das niedrigste Niveau seit Mitte März.

Auch Öl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist wieder teurer geworden. Wie die Opec am Freitag in Wien mitteilte, lag der Preis am Vortag bei 38,74 Dollar je Barrel nach 38,19 am Mittwoch. Die Opec-Minister treffen sich am nächsten Mittwoch in Wien, um über die Lage am Ölmarkt zu beraten. Im August produzierte die Opec knapp 30 Millionen Barrel täglich, rund vier Millionen Barrel mehr als die offizielle Quote von 26 Millionen Barrel.

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