Devisen + Rohstoffe
Rekordölpreis hält Eurokurs über 1,23 Dollar

dpa-afx FRANKFURT. Der Eurokurs hat sich am Montag über der Marke von 1,23 Dollar gehalten. Die Gemeinschaftswährung kostete am Morgen 1,2 316 Dollar. Der Dollar war 0,8 115 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitag auf 1,2 307 (Donnerstag: 1,2 272) Dollar festgesetzt. Der Rekordstand der Ölnotierung belastet Händlern zufolge den Dollar.

Der Hurrikan "Katrina" vor der US-Küste hat den US-Ölpreis am Montag erstmals über 70 Dollar getrieben. Ein Barrel (159 Liter) leichtes US-Öl der Sorte WTI kostete im asiatischen Handel in der Spitze 70,80 Dollar. Die am vergangenen Donnerstag erreichte Rekordmarke von 68,00 Dollar wurde damit deutlich übertroffen. Der gewaltige Hurrikan "Katrina" näherte sich in der Nacht immer weiter der südöstlichen Küste am Golf von Mexiko und könnte am Morgen Ortszeit direkt New Orleans treffen.

Auf den Golf von Mexiko entfällt ein Viertel der amerikanischen Erdgas- und ein Drittel der Ölförderung. Damit ist der Golf von Mexiko für die US-Ölversorgung wichtiger als Alaska. In den US-Bundesstaaten am Golf von Mexiko befinden sich zahlreiche Raffinerien. In Texas, Louisiana, Alabama und Mississippi gibt es aber auch zahlreiche große petrochemische Werke. Es läuft auch ein großer Teil der amerikanischen Ölimporte über die Golfhäfen.

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