Ressourcen
Lage im Irak lässt Ölpreis weiter steigen

Nach der Schließung von Raffinerien und der Evakuation ausländischer Mitarbeiter in Folge der ISIS-Invasion im Irak steigt der Ölpreis weiter. US-Konjunkturdaten haben indes wenig Einfluss.
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SingapurDie Furcht vor Versorgungsengpässen wegen der anhaltenden Kämpfe im Irak hat den Ölpreis weiter nach oben getrieben. Nordseeöl der Sorte Brent kostete am Donnerstag mit bis zu 114,80 Dollar je Barrel (159 Liter) so viel wie seit Anfang September vergangenen Jahres nicht mehr. Der Preis für US-Leichtöl der Sorte WTI stieg in der Spitze um 0,6 Prozent auf 106,63 Dollar je Fass.

Die radikale Sunniten-Gruppe Isis hatte ihren Vormarsch im Irak zuletzt fortgesetzt und die wichtigste Ölraffinerie des Landes größtenteils unter ihre Kontrolle gebracht. Der Konflikt droht sich zudem zu einer Konfrontation mit den regionalen Großmächten Iran und Saudi-Arabien auszuweiten. "Der Ölmarkt bleibt in Hab-Acht-Stellung", sagte Michael McCarthy, Chef-Stratege bei CMC Markets in Sydney. Alle schauten darauf, wie es im Irak weitergehe.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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