Rohöl
Israelischer Minister treibt Ölpreis hoch

Die Ölpreisnotierungen haben an der Londoner ICE am Freitag wieder einen Sprung nach oben gemacht. Als Grund für den Preisanstieg führten Marktteilnehmer Äußerungen des stellvertretenden israelischen Premierministers Shaul Mofaz an.

HB LONDON Mofaz hatte im Bezug auf das iranische Atomprogramm, das schon seit geraumer Zeit für Spannungen zwischen Israel und dem Iran sorgt, gesagt, für ihn bedeute das iranische Programm eine existenzielle Bedrohung. „Wir müssen uns vergewissern, dass wir für jede Option vorbereitet sind“, sagte er.

Diese Äußerungen brachten am Markt schon länger gehegte Sorgen über einen möglichen Angriff auf den Iran wieder an die Oberfläche. Das Land ist der zweitgrößte Produzent der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC).

Abgesehen von den fast 4 Mill. Barrel Öl pro Tag, die im Iran produziert werden, könnten von einem Angriff auch die großen Mengen Öl, die durch die Straße von Hormus transportiert werden, betroffen sein. Der Iran liegt direkt an der für den Transport des Öls wichtigen Meerenge.

Um späten Nachmittag kletterte der Septemberkontrakt der Nordseesorte Brent an der ICE um 2,35 US-Dollar auf 126,33 35 US-Dollar/Barrel. Gasöl zur Lieferung ebenfalls im September kletterte gleichzeitig 11,50 35 US-Dollar auf 1 143,30 35 US-Dollar/t.

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