Rohstoffe
Harter Winter lässt Ölpreise steigen

Ein ungewöhnlich kalter Winter hat die USA heimgesucht. Anleger erwarten daher, dass die Heizölbestände in den Staaten deutlich zurückgehen werden. Im Umkehrschluss steigen die Preise.
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SingapurDie Ölpreise sind am Mittwoch mit der Aussicht auf fallende Heizölreserven in den USA gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete am Morgen 106,05 US-Dollar. Das waren 27 Cent mehr als am Vortag. Ein Fass der US-Ölsorte WTI verteuerte sich um 47 Cent auf 97,66 Dollar. Wegen des ungewöhnlich harten Winters in den USA rechnen Anleger mit einem Rückgang der US-Lagerbestände an Heizöl und Diesel.

Experten erwarten, dass sich die Vorräte um 2,5 Millionen Barrel verringern dürften. Die offiziellen Daten wird die US-Regierung am Nachmittag veröffentlichen. Bereits am Vortag hatte der Industrieverband American Petroleum Institute (API) einen Rückgang der Ölreserven und der Reserven an Heizöl und Diesel in der größten Volkswirtschaft der Welt um jeweils etwa 1,5 Millionen Barrel gemeldet.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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