Rohstoffe
Kupferpreis steigt, Gold bleibt unter 900 Dollar

Mit den anziehenden Aktienmärkten haben sich am Donnerstag auch die Preise der meisten Rohstoffe und Metalle verteuert.

HB DÜSSELDORF. Kupfer verteuerte sich in der Spitze um vier Prozent auf 4525 Dollar je Tonne, was Händler mit den deutlich gesunkenen Vorräten in London und damit aufgekommenen Konjunkturhoffnungen begründeten. Das Metall kommt wegen seiner hohen elektrischen und thermischen Leitfähigkeit in der Bau- und Elektroindustrie zum Einsatz. Daher ist der Umfang der Bautätigkeit in den Industrie- und Schwellenländern, wie derzeit insbesondere in China, maßgeblich für die Nachfrage.

Für Gold wurden rund 885 Dollar je Feinunze gezahlt und damit in etwa so viel wie am Vorabend. Experten gehen davon aus, dass Investoren allmählich anfangen, vom sicheren Hafen Gold in risikoreichere Anlagen umzuschichten. "Ich schätze, das ist auch der Grund, warum der Preis wieder unter die 900 Dollar gefallen ist", sagte ein Analyst in Australien. Fast drei Viertel der Goldproduktion werden in der Goldbranche verarbeitet. Außerdem wird das Edelmetall aufgrund seiner Leitfähigkeit in der Elektroindustrie verwendet. Nur ein geringer prozentualer Anteil wird als Goldbarren oder Münzen als Kapitalanlage in Tresoren gelagert.

Auch der Preis für Platin blieb stabil, die Feinunze kostete 1201,50 Dollar.

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