Rohstoffe - Metall steigt auf Achtjahreshoch
Produktionslücke treibt Zinkpreise an

Der Preis für Zink ist gestern in London mit 1 573 Dollar je Tonne auf den höchsten Stand seit über acht Jahren gestiegen. Zink zählt neben Aluminium zu den Industriemetallen, deren Preise auch weiter anziehen dürften.

cla LONDON. Kupfer soll dagegen ab Mitte 2006 auf Talfahrt gehen. Die Internationale Studiengruppe für Blei und Zink, ILZSG, sagt für 2006 bei Zink ein Produktionsdefizit von 430 000 Tonnen voraus. Der Bedarf soll um 5,7 Prozent auf 11,12 Mill. Tonnen ansteigen, die Produktion aber nur um 4,2 Prozent. China bleibe die treibende Kraft; die Nachfrage nach dem Galvanisierungsmetall soll dort um fast zehn Prozent wachsen. Erstmals seit 1988 tritt China am Weltmarkt nicht mehr als Exporteur, sondern als Netto-Importeur von Zink auf. Auch Chinas Bleiverbrauch bewegt den Markt. Der Bedarf, hauptsächlich für die Verwendung in Batterien, soll in diesem Jahr um nahezu ein Fünftel zunehmen.

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