Rohstoffe
Öl baut größten Wochengewinn des Jahres aus

Die eisigen Temperaturen in den USA bringen dem Rohöl weiterhin hohe Gewinne ein. Die Nachfrage treibt auch die Gaspreise an. Beim Goldpreis zeichnet sich eine Erholung ab.
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Rohöl der US-Sorte WTI hat seinen Gewinn der Vorwoche am frühen Montag weiter ausgebaut. Dahinter standen nicht zuletzt die eisigen Temperaturen in den USA, durch die die Nachfrage nach Heizöl angetrieben wurde.

WTI-Terminkontrakte zur Lieferung im März verteuerten sich um 0,2 Prozent auf 96,86 Dollar je Barrel, nachdem sie in der vergangenen Woche 2,4 Prozent zugelegt und damit den stärksten Wochenanstieg in diesem Jahr verzeichnet hatten. Der Preis für Heizöl kletterte auf den höchsten Stand in fünf Monaten. Der März-Kontrakt für die Nordsee-Sorte Brent büßte 0,3 Prozent auf 107,57 Dollar je Barrel ein.

„Das kalte Wetter in den USA treibt den Preis für Heizöl und Erdgas an, und das wiederum wirkt sich auf das WTI aus”, sagt Tetsu Emori, leitender Fondsmanager bei Astmax Asset Management in Tokio. Auch die Nachfrage nach einigen Destillaten sei recht hoch, und die Lagerbestände gingen zurück, fügte er hinzu.

Der Preis für eine Feinunze Gold schnellte am Tagesmarkt auf den höchsten Stand seit zwei Monaten hoch. Hintergrund war eine verstärkte Nachfrage nach dem Edelmetall als sicherer Hafen, nachdem Argentinien in der vergangenen Woche den Peso abgewertet hatte und Daten eine Abschwächung im verarbeitenden Gewerbe in China signalisierten. Der Goldpreis zur sofortigen Lieferung kletterte bis zu 0,8 Prozent und notierte gegen 9.00 Uhr MEZ bei 1266,79 Dollar 0,3 Prozent höher.

„Die Tendenz bei Gold zeigte bereits nach oben, und der Ausverkauf in den Schwellenmärkten hat dies noch verstärkt”, sagte Kelly Teoh, ein Stratege beim Brokerhaus IG Asia in Singapur. „Seit Jahresbeginn gab es Nachfrage nach einem sicheren Hafen.”

Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

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