Rohstoffe
Öl wird teurer – Goldpreis fällt leicht

Angeschoben von Kursgewinnen an den Aktienmärkten sind am Montag auch die Notierungen für Öl gestiegen. Dagegen gab der Preis für Gold nach, nachdem das Edelmetall am Freitag zeitweise mehr als 1 000 Dollar je Feinunze gekostet hatte.

HB FRANKFURT. Die steigenden Notierungen an den Aktien- und Rohstoffbörsen wurde von Analysten als Ausdruck einer wieder höheren Risikobereitschaft von Investoren gewertet.

Das Fass US-Öl der Sorte WTI zur Lieferung im April verteuerte sich um 1,2 Prozent auf 40,50 Dollar. Der März-Kontrakt für WTI war am Freitag bei 38,94 Dollar ausgelaufen. Nordsee-Öl der Sorte Brent wurde 1,4 Prozent höher bei 42,45 Dollar je Barrel gehandelt.

"Derzeit scheint der Ölmarkt sich in einer Handelspanne von 32 bis 50 Dollar zu halten, von der wir annehmen, dass sie uns noch eine Weile begleiten wird", heißt es in einem Marktkommentar von MF Global. Oberhalb von 50 Dollar werde das Aufwärtspotenzial von der düsteren gesamtwirtschaftlichen Situation gebremst. Zugleich dürfte das Förderkartell Opec nach Einschätzung der MF-Analysten durch weitere Förderkürzungen den Ölpreis nicht unter 32 Dollar sinken lassen.

Wegen der Aussicht auf eine schwache Nachfrage schmolzen die morgendlichen Kursgewinne bei Kupfer wieder dahin. Am Mittag kostete die Tonne des roten Metalls unverändert 3242 Dollar. Während Zink sich 1,6 Prozent verteuerte, war Zinn ein Prozent billiger.

Unter der Umschichtung spekulativer Gelder in Aktien und Rohöl litt der Goldpreis. Die Feinunze des Edelmetalls verbilligte sich um 0,7 Prozent auf 990,50 Dollar, nachdem der Preis am Freitag noch an der psychologisch wichtigen Marke von 1 000 Dollar gekratzt hatte. "Die Anleger nehmen nach der vergangenen Woche ein bisschen Gewinne mit", sagte Stratege Walter De Wet von der Standard Bank.

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