Rohstoffe
Ölpreis notiert weiter über 76 Dollar

Politische Spannungen halten den Ölpreis zur Wochenmitte über 76 Dollar je Barrel. Er gibt allerdings leicht nach. Der Goldpreis profitiert vom schwachen Dollar, während Kupfer sich leicht verbilligt.

HB FRANKFURT. Händler nannten zur Begründung für das anhaltend hohe Niveau am Mittwoch neben spekulativen Käufen institutioneller Investoren die wieder zunehmenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran um das iranische Atomprogramm.

Nicht zuletzt seien die Märkte auch wegen der anhaltenden Produktionsausfälle in Nigeria besorgt. Ein Fass der Nordseesorte Brent, die derzeit als Gradmesser für den Rohölmarkt gilt, kostete am Terminmarkt 76,14 Dollar – 26 Cent weniger als tags zuvor. US-Leichtöl gab auf 72,58 Dollar je Barrel nach, ein Minus von 23 Cent.

Am Nachmittag werden in den USA die wöchentlichen Zahlen zu den Rohöl- und Benzinlagerbeständen bekannt gegeben. Analysten rechnen zwar mit einem Anstieg der Benzinvorräte, wegen der starken Nachfrage dürften die Bestände allerdings unterhalb des für die Jahreszeit üblichen Niveaus liegen. Nach Einschätzung DekaBank-Experten wird die Ölnachfrage weltweit merklich ansteigen und der Preise auf hohem Niveau bleiben.

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