Rohstoffe
Sinkende Nachfrage belastet Ölpreis

Die Angst vor den Folgen eines weltweit schwächeren Wirtschaftswachstums hat am Dienstag die Preise für viele Rohstoffe sinken lassen. Mittlerweile ist Öl so günstig wie seit März vergangenen Jahres nicht mehr.

HB NEW YORK. Die Angst vor einer Rezession und einer schwächeren Nachfrage hat den Ölpreis am Dienstag auf den tiefsten Stand seit 19 Monaten nachgeben lassen. Für den nächstfälligen Dezember-Kontrakt auf Rohöl der Sorte Light, Sweet Crude wurde ein Settlement-Preis von 59,33 Dollar ermittelt, der um 4,9 Prozent bzw 3,08 Dollar unter dem Settlment vom Montag lag. Das Tagestief des Kontrakts lag bei 58,32 Dollar.

Nachdem der Ölpreis am Montag noch von dem Konjunkturpaket der chinesischen Regierung profitiert hatte, setzte sich am Berichtstag die Erkenntnis durch, dass es einige Zeit dauern dürfte, bis die Maßnahmen Wirkung zeigten. Es sei unwahrscheinlich, dass die Nachfrage chinesischer Abnehmer unmittelbar nach dem Beschluss des Konjunkturpakets zunehme, sagte ein Händler.

Nach Meinung der Marktteilnehmer ist die schwache Nachfrage im Ölpreis noch längst nicht eingepreist. Es sei daher zu erwarten, dass die Preise noch tiefer sänken.

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