Rohstoffe
Sturm und Georgienkrise treiben Ölpreis

Die Furcht vor einer Angebotsverknappung wegen des karibischen Tropensturms „Gustav“ und der Georgien-Krise haben den Ölpreis am Mittwoch angetrieben. Das Fass (159 Liter) US-Leichtöl der Sorte WTI verteuerte sich um 1,2 Prozent auf 117,62 Dollar.

HB FRANKFURT. Der Preis für ein Barrel Nordseeöl der Sorte Brent stieg um ein Prozent auf 115,76 Dollar. „Gustav“ könnte als erster schwerer Sturm seit 2005 die Anlagen zur Öl- und Gasproduktion im Golf von Mexiko bedrohen.

Marktteilnehmer erwarten zudem die für den Nachmittag (16.35 Uhr MESZ) angekündigten wöchentlichen US-Lagerdaten. Von Reuters befragte Analysten erwarten im Schnitt einen Anstieg der Rohöl-Lagerbestände um eine Million Barrel. Die Benzinvorräte sollen um 2,9 Mill. Barrel sinken. Die Bestände an Destillaten, zu denen im wesentlichen Heizöl und Diesel zählen, sollen sich um 500 000 Barrel erhöhen.

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