Rohstoffe und der Fiskus
Wenn Zöllner Gold an der Grenze aufstöbern

PremiumAnleger, die physisches Gold von einem Land ins andere bringen möchten, müssen achtgeben: Denn an manchen Grenzen muss das Edelmetall als Zollgut angegeben werden. Wer das versäumt, muss hohe Strafen befürchten.

FrankfurtDie Zöllner am Grenzübergang Kreuzlingen-Konstanz dachten zuerst, sie hätten einen kapitalen Fang gemacht. Im Gepäck eines deutschen Ehepaars fanden sie 4,5 Kilogramm Gold. Dabei hatten die Eheleute angegeben, nicht mehr als die ohne Deklaration erlaubten 10.000 Euro Zahlungsmittel bei sich zu haben.

Dieses Limit hätten sie mit ihren Barren tatsächlich deutlich überschritten – aber nur wenn sie aus Österreich oder Frankreich eingereist wären. Die beiden kamen jedoch aus der Schweiz, und die Schweiz ist nicht Mitglied der EU. Das Paar reiste also über eine Außengrenze ein.

Und an EU-Außengrenzen gilt „Anlagegold“, wie das im Zolljargon heißt, nicht als...

 
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