Rohstoffe
US-Ölpreis leicht gestiegen - Saudi-Arabien schlägt Krisentreffen vor

Der US-Ölpreis ist am Dienstag leicht gestiegen. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli 135,09 Dollar. Das waren 74 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag.

dpa-afx SINGAPUR. Der US-Ölpreis ist am Dienstag leicht gestiegen. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli 135,09 Dollar. Das waren 74 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Am vergangenen Freitag war der WTI-Preis nach dem größten Preissprung seit Aufnahme des Handels auf einen Rekordstand von 139,12 Dollar gestiegen.

Angesichts der anhaltenden Rekordjagd der Ölpreise hatte am Montag das ölreichste Mitglied der Organisation erdölexportierender Länder (Opec), Saudi-Arabien, ein Öl-Krisentreffen vorgeschlagen. Daran sollen sich sowohl Förderstaaten als auch importierende Länder und Öl-Firmen beteiligen.

Zwar könne ein derartiges Treffen helfen, die Lage auf dem angespannten Ölmarkt etwas zu beruhigen, sagte Rohstoffexperte Ken Hasegawa vom Handelshaus Newedge Japan. "Allerdings gibt es keinen wirklichen Grund, warum die Ölpreise unter 100 Dollar sinken sollten." Wahrscheinlicher sei, dass die Preise zunächst weiter in Richtung 150 Dollar je Barrel klettern.

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